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OnlyFans Agentur: Was sie kostet und wann sie sich lohnt

Provisionen zwischen 20 und 50 Prozent sind üblich. Wann sich das rechnet, wann nicht, und welche Fragen du vor der Unterschrift stellen musst.

13. Oktober 2026·6 Min Lesezeit·Northfeed Team
OnlyFans Agentur: Was sie kostet und wann sie sich lohnt

Fast jede Agentur arbeitet mit Provision: Du zahlst nichts im Voraus, die Agentur bekommt einen Anteil von dem, was du verdienst. Das klingt fair, und oft ist es das auch. Aber nicht immer.

Die üblichen Spannen

  • 20 bis 30 Prozent: Agenturen, die nur einen Teil übernehmen, meistens Chat oder Marketing, nicht beides.
  • 30 bis 50 Prozent: Full-Service, also Chat rund um die Uhr, Reichweite, Content-Plan, Schutz und Account-Management.
  • Über 50 Prozent: Selten gerechtfertigt. Meist bei Agenturen, die den Account komplett führen und die Creatorin nur noch dreht.

Entscheidend ist nicht der Prozentsatz, sondern was übrig bleibt. 60 Prozent von 15.000 $ sind mehr als 100 Prozent von 3.000 $.

Wann sich eine Agentur rechnet

Eine Agentur lohnt sich, wenn sie den Umsatz um mehr steigert, als sie kostet. Bei 40 Prozent Provision muss sie den Umsatz also mindestens auf das 1,7-fache bringen, damit du am Ende mehr hast. Bei den meisten Creatorinnen, die vorher allein gearbeitet haben, passiert das über den Chat: Ein Team, das nachts antwortet, verdoppelt den Chat-Umsatz in den ersten Wochen.

Sie lohnt sich nicht, wenn du selbst schon rund um die Uhr chattest, deine Reels laufen und du nur jemanden suchst, der dir die Steuer abnimmt. Dafür ist eine Agentur zu teuer.

Die Fragen, die du vor der Unterschrift stellst

  1. Was genau ist drin? Chat, Reichweite, Content-Plan, Schutz, Buchhaltung? Alles einzeln aufzählen lassen.
  2. Wer chattet? Menschen oder Bots? In welcher Sprache? Zu welchen Zeiten?
  3. Wie sehe ich die Zahlen? Täglich im Dashboard oder monatlich als Screenshot?
  4. Wie lange ist die Laufzeit, wie kündige ich? Alles, was länger als drei Monate bindet, braucht einen guten Grund.
  5. Wem gehören die Accounts? Die Antwort muss "dir" sein. Immer.
  6. Was passiert bei einer Sperre oder einem Leak? Gibt es einen Prozess, oder "das klären wir dann"?

Die Warnzeichen

Vorauszahlungen für "Setup" oder "Fotoshooting". Verträge, die die Accounts auf die Agentur übertragen. Agenturen, die nicht sagen können, wer gerade mit deinen Fans schreibt. Versprochene Summen. Niemand kann dir 10.000 $ im Monat garantieren, und wer es tut, lügt.


Bei Northfeed zahlst du nichts im Voraus, siehst jede Zahl täglich im Dashboard und behältst deine Accounts. Was wir kosten und was drin ist, steht im Vertrag, den wir vor dem Start gemeinsam durchgehen.

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