Früher oder später passiert es fast jeder Creatorin: Ein Set taucht auf einer Leak-Seite auf. Das ist ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Der Weg, es wieder loszuwerden, ist standardisiert und funktioniert bei den meisten Seiten innerhalb von Tagen.
Was DMCA ist
Der Digital Millennium Copyright Act ist ein US-Gesetz. Es verpflichtet Plattformen, urheberrechtlich geschützte Inhalte zu entfernen, wenn der Rechteinhaber es verlangt. Da fast alle Leak-Seiten und alle großen Plattformen in den USA gehostet oder dort erreichbar sind, gilt das Verfahren praktisch weltweit. Du bist die Rechteinhaberin deiner Inhalte, also kannst du es nutzen.
Die ersten 24 Stunden
- Beweise sichern. Screenshot der Seite mit URL und Datum. Nicht nur das Bild, sondern die ganze Seite.
- Den Hoster finden. Die Leak-Seite selbst reagiert oft nicht. Der Hoster dahinter schon. Über eine Whois-Abfrage der Domain findest du Anbieter und Abuse-Adresse.
- DMCA-Anfrage schicken. An die Seite und an den Hoster. Vorlage unten.
- Google informieren. Über das Formular zur Entfernung aus der Suche. Damit verschwindet der Treffer aus den Suchergebnissen, auch wenn die Seite noch online ist.
Was in die Anfrage gehört
- Deine Erklärung, dass du Rechteinhaberin bist.
- Die genaue URL des geleakten Inhalts.
- Die URL des Originals bei OnlyFans, als Nachweis.
- Deine Kontaktdaten. Hier nimmst du eine Adresse, die nicht dein Privatname ist, zum Beispiel über die Agentur oder einen Dienstleister.
- Den Satz, dass du unter Eid versicherst, dass die Angaben stimmen.
Die meisten Hoster entfernen innerhalb von 24 bis 72 Stunden. Google innerhalb weniger Tage.
Was dauerhaft hilft
Monitoring. Leaks früh finden ist der halbe Erfolg. Wir suchen laufend nach den Inhalten unserer Creatorinnen, über Bildersuche und bekannte Leak-Seiten, und stellen die Anfragen, bevor die Creatorin davon hört.
Watermarks. Ein unauffälliges Wasserzeichen mit dem Nutzernamen des Käufers macht Leaks nachverfolgbar. Fans, die wissen, dass das Set ihre Kennung trägt, leaken seltener.
Geoblocking. Wer das eigene Land sperrt, reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass ein Leak im eigenen Umfeld landet.
Was nicht hilft
Drohungen an den Leaker, öffentliche Posts darüber, oder Dienste, die für viel Geld "Löschung garantieren". Das Verfahren ist kostenlos und funktioniert. Es braucht nur jemanden, der es konsequent macht.
Leak-Schutz ist bei Northfeed Teil des Pakets: Monitoring, DMCA-Anfragen und Geoblocking richten wir am ersten Tag ein.
